Thesen

From Live Cinema Research

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-Thesenvorschläge:+# Live Cinema - räumliche, inhaltliche und visuelle Evolution und Konvergenz zweier medialer Kommunikations-, Design-, Kultur- und Kunstformen auf Grundlage medialen und technologischen Fortschritts und gesammelten Erfahrungen in der Aufführungspraxis.
 +## Emanzipationsdrang des VJing und Sinnkrise des Kinos als Grundlage für ein "Event Based Cinema"
 +### Durch die immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung des Clubs, die dadurch immer weiter schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne der Betrachter und dem festhalten der Künstler an bekannten Konzepten kann sich die Idee des VJing im heutigen Kontext nicht weiterentwickeln.
 +### Die Kinokultur steckt offensichtlich in einer Sinnkrise und um auch in Zukunft relevant zu sein muss sie nach zukunftsträchtigen Perspektiven Ausschau halten.
 +### Die herangewachsene Clubgeneration sucht in neuen medialen Ideen nach aktiver Kommunikation statt der heute vorherrschenden passiven Isolation.
 +### Durch das immer weitere Abflachen von Inhalten in heutigen Massenmedien fordert der moderne Betrachter von zukünftigen Medien zusätzlich zu starker Gestaltung auch relevante Inhalte
 +## Live Cinema ist eine neue mediale Sprache aus den Bausteinen vorhandener Konzepte
 +## Visuelles Erzählen unter Echtzeitbedingungen als künstlerische Darbietung
 +## Live Cinema Software als instrumentelles Medium und mediales Instrument für fliessende Erzählungen
 +## Live Cinema als Kunstform mit neuer Aufführungspraxis und anderem Publikum zur evolutionären Erweiterung des Kinoerlebnisses und Gleichstellung des VJings zu seinem auditiven Partner.
 + 
 + 
-# Kultur 
-## Visuell-narrative Medien sind auf der Suche nach neuen Formen 
-## VJing steckt in einer Sackgasse 
-## Evolution im medialen Konsumverhalten - passiver Betrachter wird aktiv - Kommunikation statt Isolation 
-## Live Cinema ist Vermittler zwischen Macht und Inhalt 
-# Inhalt 
-## Live Cinema - moderiertes nichtlineares Erzählen 
-##  
-# Technik 
-## Live Cinema benötigt Neue Softwaremetaphern  
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-## Medien(r)evolution +# Kultur
-### Passive Medien liegen im Sterben - Kino und Fernsehen ganz obenan. Eine performance-basierte Medienform kann den Drang nach Interaktion und aktiver Beteiligung zum Teil stillen. +## Die Kinokultur steckt offensichtlich in einer Sinnkrise und um auch in Zukunft relevant zu sein muss sie nach zukunftsträchtigen Perspektiven Ausschau halten.
-### Der Wandel in der Medienlandschaft ist in vollem Gange. +## Durch die immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung des Clubs, die dadurch immer weiter schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne der Betrachter und dem festhalten der Künstler an bekannten Konzepten kann sich die Idee des VJing im heutigen Kontext nicht weiterentwickeln.
-## Die Club Generation ist auch die i(nternet)-Generation und ständig auf der Suche nach neuen Stimulanzen die ein aktives Medienverhalten fordert. Live Cinema gibt dieser Generation ein vertrautes Ambiente um ein neues Medium zu entdecken, zugleich ist es aktives Entertainment. +## Die herangewachsene Clubgeneration sucht in neuen medialen Ideen nach aktiver Kommunikation statt der heute vorherrschenden passiven Isolation.
-## George Lucas sagt das Ende des grossen Hollywoodfilms vorraus - zurecht - fast alles scheint erzählt alles versucht um dem noch relativen jungen Medium Kino neues beizubringen. Interaktive Live Performances geben dem Kino das menschliche zurück, Filme werden wieder Erzählungen - unmittelbarer, spontan, ein Happening ein Ort der aktiven Kommunikation - sie erlauben der Erzählform einen neuen nichtlinearen Schritt zu gehen. +## Durch das immer weitere Abflachen von Inhalten in heutigen Massenmedien fordert der moderne Betrachter von zukünftigen Medien zusätzlich zu starker Gestaltung auch relevante Inhalte
-## VJing - als bewegte Wandtapete zur Stimmungssteigerung in den Clubs oder als bessere "Lichttechnik" verkommen - scheint selbst durch die neue Popularität nur wenig wirkliche Aufmerksamkeit zu erhaschen - es wird zwar versucht Inhalte zu transportieren aber diese verschwinden in den nächtlichen Mammut Performances der Entertainment Tempel unter dem Geschrei der Tanzwütigen. VJing kann in seiner heutigen Form diesem nicht entkommen, nur eine Neudefinition ein Rebranding und ein neues Marketing kann den Inhalt an das Publikum heranführen.+
-das is alles noch nicht so dolle... :(+# Inhalt/Struktur
 +## Um die volle Wirkung des neuen Mediums zu entfalten muss man über das blosse Remixen von vorhanden Filmen oder dem Umsetzen von herkömmlichen linearen Filmkonzepten hinausgehen
 +## Live Cinema ist in der Struktur Modellen des nichtlinearen Erzählen ähnlich - der Live Cinema Erzähler formt somit als Moderator eine Geschichte aus Stimmungen, Momenten und Atmosphären vor den Augen und im Kopf des Betrachters.
 + 
 +# Technik
 +## Durch die Kombination von Live-Musik-Schnitt und moderiertem, nichtlinearem Erzählen mit bewegten Bildern werden neue Software- und Interfacemetaphern erforderlich
 +## Die einzelne Szene ist die treibende kraft
 +## Rythmus Elemente sind die Brücke zur Musik
 +## Typographie ersetzt die Sprache

Current revision

  1. Live Cinema - räumliche, inhaltliche und visuelle Evolution und Konvergenz zweier medialer Kommunikations-, Design-, Kultur- und Kunstformen auf Grundlage medialen und technologischen Fortschritts und gesammelten Erfahrungen in der Aufführungspraxis.
    1. Emanzipationsdrang des VJing und Sinnkrise des Kinos als Grundlage für ein "Event Based Cinema"
      1. Durch die immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung des Clubs, die dadurch immer weiter schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne der Betrachter und dem festhalten der Künstler an bekannten Konzepten kann sich die Idee des VJing im heutigen Kontext nicht weiterentwickeln.
      2. Die Kinokultur steckt offensichtlich in einer Sinnkrise und um auch in Zukunft relevant zu sein muss sie nach zukunftsträchtigen Perspektiven Ausschau halten.
      3. Die herangewachsene Clubgeneration sucht in neuen medialen Ideen nach aktiver Kommunikation statt der heute vorherrschenden passiven Isolation.
      4. Durch das immer weitere Abflachen von Inhalten in heutigen Massenmedien fordert der moderne Betrachter von zukünftigen Medien zusätzlich zu starker Gestaltung auch relevante Inhalte
    2. Live Cinema ist eine neue mediale Sprache aus den Bausteinen vorhandener Konzepte
    3. Visuelles Erzählen unter Echtzeitbedingungen als künstlerische Darbietung
    4. Live Cinema Software als instrumentelles Medium und mediales Instrument für fliessende Erzählungen
    5. Live Cinema als Kunstform mit neuer Aufführungspraxis und anderem Publikum zur evolutionären Erweiterung des Kinoerlebnisses und Gleichstellung des VJings zu seinem auditiven Partner.




  1. Kultur
    1. Die Kinokultur steckt offensichtlich in einer Sinnkrise und um auch in Zukunft relevant zu sein muss sie nach zukunftsträchtigen Perspektiven Ausschau halten.
    2. Durch die immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung des Clubs, die dadurch immer weiter schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne der Betrachter und dem festhalten der Künstler an bekannten Konzepten kann sich die Idee des VJing im heutigen Kontext nicht weiterentwickeln.
    3. Die herangewachsene Clubgeneration sucht in neuen medialen Ideen nach aktiver Kommunikation statt der heute vorherrschenden passiven Isolation.
    4. Durch das immer weitere Abflachen von Inhalten in heutigen Massenmedien fordert der moderne Betrachter von zukünftigen Medien zusätzlich zu starker Gestaltung auch relevante Inhalte
  1. Inhalt/Struktur
    1. Um die volle Wirkung des neuen Mediums zu entfalten muss man über das blosse Remixen von vorhanden Filmen oder dem Umsetzen von herkömmlichen linearen Filmkonzepten hinausgehen
    2. Live Cinema ist in der Struktur Modellen des nichtlinearen Erzählen ähnlich - der Live Cinema Erzähler formt somit als Moderator eine Geschichte aus Stimmungen, Momenten und Atmosphären vor den Augen und im Kopf des Betrachters.
  1. Technik
    1. Durch die Kombination von Live-Musik-Schnitt und moderiertem, nichtlinearem Erzählen mit bewegten Bildern werden neue Software- und Interfacemetaphern erforderlich
    2. Die einzelne Szene ist die treibende kraft
    3. Rythmus Elemente sind die Brücke zur Musik
    4. Typographie ersetzt die Sprache
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